OVL 2010/11

Runden 5 und 6 – der Abschluss

Soeben hat sich die OVL verabschiedet und uns einen neuen Meister beschert. Claus-Peter Franke (SVM) begrüßten wir zum ersten Mal bei diesem Turnier, und schon holte er sich den Pokal.

Es war zwar wieder knapp – Ihr könnt Euch sicher noch an den Krimi des vorigen Jahres erinnern, als Steffen Pötzsch (SVM) als lachender Dritter Ulrich Rehm (SV 1992 Treuen) und Heinz Zöphel (VfB Adorf) auf die Plätze verwies, weil die in der letzten Runde gegeneinander nicht über ein Remis hinauskamen. Die beiden saßen sich auch in diesem Jahr in der Schlussrunde wieder gegenüber. Allerdings hatte es diesmal Claus-Peter Franke an einem anderen Tisch gegen Elke Hartl (SVM) selbst in der Hand. Er gewann die Partie und hatte damit die beste Wertung der Führungsriege. Eine bessere hatte übrigens nur noch Ullrich Phenn (SC Reichenbach), aber der hatte zu wenig Punkte (3), um noch ganz vorn mitzuspielen.
Diesmal hatte im Duell Rehm-Zöphel der Treuener die Oberhand, belegte aber halt nur den zweiten Platz (mit 5 Punkten) hinter C.-P. Franke (ebenfalls 5 Punkte). Steffen Pötzsch gewann in der letzten Runde gegen Ullrich Phenn und holte sich Bronze mit 4,5 Punkten.
Bezeichnend ist es trotzdem, dass Ulrich Rehm, seitdem er die Obervogtlandmeisterschaft mitspielt, noch nie schlechter abschloss als mit dem 2. Platz.
Heinz Zöphel wurde Vierter mit einem halben Punkt Abstand (4 Punkte) auf den Dritten.
Ein blitzsauberes Turnier spielten Elke Hartl (3,5 Punkte) die einmal mehr Matthias Schubert (SVM, 3,5 Punkte) hinter sich ließ, und Michael Straube (3,5 Punkte), der wieder zeigte, dass ihm die OVL Spaß macht.
Die OVL ist abgelaufen wie am Schnürchen, man könnte meinen, sie lief von selbst. Natürlich ist der Eindruck von einem Turnier in starkem Maße vom eigenen Abschneiden abhängig. Da kann ja nicht jeder zufrieden sein, das ist klar. Aber jedenfalls passten die Rahmenbedingungen. Auch am letzten Spieltag war das Spiellokal, die Bayrische Bierstube, sehr gastfreundlich. Das Konzept, an drei Spielorten zu spielen, hat sich bewährt, wir werden dies beibehalten. Überhaupt gibt es im Moment nichts, was man dringend ändern müsste. 3 Spieltage sind angenehm, auf jeden Fall besser im knapp bemessenen Wochenendkalender unterzubringen.
Die Resonanz war positiv, wir werden sehen, ob sich die Teilnehmerzahl im nächsten Jahr wiederholen lässt.

Zum Abschluss – wie immer – die Statistik:

Teilnehmerliste
Paarungen und Ergebnisse aller 6 Runden
Abschlusstabelle
Kreuztabelle

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.